Das januarliche Alanya ist die Chance, die Stadt so zu sehen, wie sie die Einheimischen sehen. Ohne die Juli-Menge, ohne die Oktober-Rabatte, ohne die Dezember-Hektik. Einfach eine Stadt am Meer, die ihr eigenes Leben lebt.
Die erste Adresse ist die Festung Kalesi. Im Januar ist der Aufstieg ein Vergnügen und keine Prüfung. Das Ticket kostet 100 Lira, es gibt keine Warteschlangen, und auf der Aussichtsplattform an der Inneren Festung kann man eine Stunde stehen, ohne zu frieren.
Die zweite ist die Damlataş-Höhle im Zentrum. Sie ist berühmt für ihr Mikroklima, das Asthmatikern hilft. Im Januar ist es morgens hier fast leer. Das Ticket kostet 80 Lira, die Besuchszeit beträgt etwa eine Stunde.
Die dritte ist der Fischmarkt im Viertel Saray. Jeden Morgen von sechs bis zehn. Frischer Lachs aus Norwegen, Doraden von örtlichen Farmen, Hummer aus der Lagune von Anamur. Die Preise sind 30–40 % niedriger als im Supermarkt.
Die vierte ist der Hamam Sefa in der Altstadt. Der Januar ist die beste Zeit für das türkische Bad: lange Anwendungen, keine Warteschlangen, niedrigere Preise als im Sommer. Das Komplettprogramm kostet 800 Lira.
Die fünfte ist der Sonnenuntergang vom Castle Hill. Im Januar geht die Sonne gegen 17:30 Uhr unter, und von dort bietet sich der beste Blick der Stadt auf die Bucht. Mitnehmen sollte man eine Thermoskanne mit çay (Tee) und eine Decke.